Making
Change
Work.
From
Complexity
To Clarity.
Ich bringe digitale Produkte und Veränderung zusammen, vom ersten Prozess-Mapping bis zum Rollout. Als Gründerin, Product Managerin und im Venture Building habe ich erlebt, was Unternehmen brauchen, damit neue Lösungen im Alltag ankommen.
Transformation is not about technology alone.
Wenn ein Unternehmen eine neue Technologie einführt, ändert sich mehr als die Software. Aufgaben verschieben sich, Abläufe werden neu sortiert, Teams arbeiten anders zusammen. Ob das am Ende hilft, entscheidet sich bei den Menschen, die damit arbeiten.
Deshalb gehören für mich die Entwicklung eines Produkts und seine Einführung zusammen.
From strategy
to reality.
Bei einem Industriekunden habe ich eine Software vom Piloten bis in den Arbeitsalltag gebracht. Mit kaayo habe ich ein Corporate Venture in den Markt begleitet. In meiner aktuellen Weiterbildung plane und bewerte ich KI-Vorhaben.
Transforming
an industrial
ecosystem.
Connecting
a complex
ecosystem.
Mapping what
really happens.
Ein international tätiges Industrieunternehmen wollte seine Prozesse digitalisieren. Als Partner haben wir die bestehenden Abläufe in Interviews und Workshops gemappt und daraus neue, vereinfachte digitale Prozesse entwickelt, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Fachbereiche. Den größten Nutzen versprach die technische Dokumentation der Anwendungstechniker, die bis dahin jeder auf seine eigene Art führte.
Gemeinsam haben wir eine Software entwickelt, mit der sie bei Terminen vor Ort technische Anwendungsdaten erfassen. So arbeiten heute mehr als zehn internationale Standorte auf derselben Grundlage.
- Rolle
- Product Owner / Product Manager, Orbit Digital Ventures
- Programm
- Mehrjährig, eigene Beteiligung in zwei Phasen, zusammen ca. ein Jahr
- Team
- 5–7 Personen in der Entwicklung
- Key User
- 20
Making
complexity
visible.
Jeder Fachbereich arbeitete anders, und vieles stand nirgends geschrieben, es steckte in den Köpfen der Mitarbeitenden. Diese Unterschiede mussten wir zuerst sichtbar machen. Erst dann konnten wir eine gemeinsame Lösung finden und die Menschen für neue Arbeitsweisen gewinnen.
Wir mussten klären, wessen Anforderungen zuerst kommen. Und was ein funktionierendes MVP noch braucht, damit nicht nur die Nutzergruppe im Piloten damit arbeitet, sondern alle Techniker im Alltag.
Strategy
Product
Experience
Alignment
Ich habe die Web-App im interdisziplinären Team mitentwickelt und den Wandel in den Fachbereichen begleitet. Dazu gehörte, Anforderungen abzustimmen, Prioritäten zu setzen und neue Arbeitsabläufe gemeinsam vorzubereiten.
Für die Pilotphase habe ich ein Champions-Programm aufgebaut, damit wir die Anwendung im Alltag erproben und die Einführung vorbereiten konnten. Danach habe ich den nationalen Rollout begleitet und dafür einen Supportprozess und eine Versionierung eingeführt.
Damit die Software vom MVP in den breiten Einsatz kommt, habe ich außerdem Schulungen, Rechte und Rollen, Datenqualität, Feedbackschleifen und Freigabeprozesse mit aufgebaut.
Connecting
the dots.
Grundlage waren das Prozess-Mapping und unser Research in der Anwendungstechnik. Deren Techniker betreuen Kunden aus ganz unterschiedlichen Branchen, und jedes Branchensegment arbeitet etwas anders. Daraus haben wir die Anforderungen abgeleitet und nach Dringlichkeit sortiert. Erste Prototypen haben wir direkt mit den Anwendungstechnikern ausprobiert und die Software danach Schritt für Schritt weiterentwickelt. Jede neue Version ist im engen Austausch mit den Key Usern entstanden und wurde von ihnen getestet, bevor sie in den Piloten ging. Wünsche weiterer Fachbereiche haben wir bewusst auf die Zeit nach dem Rollout verschoben.
Den Fachbereichen über die Schulter schauen und verstehen, was ihre tägliche Arbeit wirklich braucht.
Nicht alles auf einmal: Anforderungen gemeinsam abwägen und klar festlegen, was zuerst kommt.
Zwischen Fachbereich und Entwicklung übersetzen, damit beide Seiten vom Gleichen sprechen.
Key User so stärken, dass sie ihre Kolleginnen und Kollegen selbst mitnehmen.
From insight
to action.
Die Einführung im Rahmen des nationalen Rollouts hat der Fachbereich selbst durchgeführt. Ich habe die Champions darauf vorbereitet, die Schulungen selbst zu geben, das Material erstellt und sie dabei begleitet.
Seit dem Rollout ist die Software fester Bestandteil der täglichen Arbeit in der Anwendungstechnik, und Einsätze beim Kunden werden einheitlich dokumentiert. Damit hat das Unternehmen drei Dinge erreicht.
Den Nutzen der Software haben wir damals mit KPIs und konkreten Anwendungsfällen belegt. Was niemand vorhersehen konnte, war der rasante Aufstieg von KI. Heute sind die einheitlichen, reifen Daten ein echter Marktvorteil für das Unternehmen. Für mich zeigt das, wie viel Wert gute Datenqualität langfristig schafft, oft weit über das hinaus, was sich zu Projektbeginn messen lässt.
kaayo
From corporate
idea to venture
in the market.
kaayo ist das erste Corporate Venture von TÜV NORD Mobilität: ein offenes, neutrales Schadenportal, über das Werkstätten, Kanzleien und Sachverständige eine gemeinsame digitale Schadenakte führen. Ich war bereits bei Orbit am Aufbau beteiligt. Als die Rollen aus dem Venture-Building-Team in das Corporate Start-up überführt wurden, bin ich mitgewechselt, um die Kontinuität im Projekt zu sichern. Dort war ich rund anderthalb Jahre bei TÜV NORD Live Expert angestellt.
kaayo war organisatorisch, technisch und vertrieblich eng an den Mutterkonzern gebunden. Der Markteintritt hing damit von Veränderungsprozessen im Konzern ab, die außerhalb unseres Einflussbereichs lagen. Hinzu kamen regulatorische Anforderungen, die den Spielraum für Angebot und Vertrieb deutlich einschränkten. Die Aufgabe war, das Produkt unter diesen Abhängigkeiten in die Nutzung zu bringen.
Als ich das Projekt verlassen habe, liefen Sales und Support weitgehend automatisiert, die Vertriebsteams im Konzern waren qualifiziert. TÜV NORD stellt kaayo zum Ende des Jahres 2026 ein. Weitere Kennzahlen sind vertraulich.
Meine Aufgabe war, die Arbeitsweise eines Start-ups mit den Strukturen eines Konzerns zu verbinden. Ich habe die Sales- und Supportprozesse automatisiert, sodass ein kleines Team eine wachsende Zahl an Kundinnen und Kunden betreuen kann. Gemeinsam mit TÜV NORD habe ich die Customer Journey und den Vertriebsprozess entwickelt, beides mit den bestehenden Konzernprozessen abgestimmt und die Vertriebsteams für den Verkauf eines neuen digitalen Produkts qualifiziert. Zusätzlich habe ich die Entwicklung der Corporate Identity und den Aufbau der Website in Webflow verantwortet und mit umgesetzt.
Ein Corporate Venture braucht mehr als ein marktfähiges Produkt: Es braucht ein klares Mandat und verbindliche Entscheidungswege im Konzern. Fehlen diese, bremst das den Markteintritt, auch wenn Team und Produkt bereit sind. Diese Frage würde ich künftig früh und aktiv einfordern, auch wenn sie nicht in meiner direkten Verantwortung liegt.
From pain points
to AI solutions.
In meiner Weiterbildung zum Digital & AI Transformation Manager geht es um eine Frage, die mich auch in meinen Projekten begleitet hat: Wie führt man neue Technologie so ein, dass sie im Alltag wirklich hilft? An konstruierten Unternehmensfällen analysiere ich, wo ein Unternehmen digital steht, wo seine größten Hürden liegen und welche KI-Lösung dazu passt.
Bevor es um eine Lösung geht, schaue ich genau hin: Wie digital arbeitet das Unternehmen heute wirklich, und tragen seine Daten einen KI-Anwendungsfall überhaupt?
Veränderung scheitert selten an der Technik, sondern daran, dass Menschen nicht mitgehen. Mit ADKAR, Force-Field- und Widerstandsanalyse erkenne ich früh, wo es hakt, und unterscheide berechtigte Einwände von bloßer Gewohnheit.
Ich mache sichtbar, wen eine Veränderung betrifft und wer wofür verantwortlich ist. Darauf baue ich eine Kommunikation auf, die die Beteiligten über Monate mitnimmt, nicht nur zum Start. Meine Werkzeuge: Stakeholder-Analyse, RACI-Matrix, Champions-Programm und Kommunikationsplan.
KI braucht klare Regeln, damit Unternehmen sie sicher einsetzen können. Ich ordne Anwendungen nach EU AI Act und DSGVO ein, verankere Verantwortlichkeiten nach ISO 42001, formuliere eine KI-Policy und bereite das Unternehmen auf ein Audit vor.
Auf vollständige Informationen zu warten, kostet oft mehr als eine begründete Entscheidung. Ich spreche eine klare Empfehlung aus, benenne offene Punkte und lege vorab fest, unter welchen Bedingungen ein Vorhaben gestoppt wird.
Ein Pilot ist nur dann etwas wert, wenn man am Ende weiß, ob er funktioniert hat. Deshalb lege ich vorher Ausgangswerte, Erfolgs- und Abbruchkriterien sowie Decision Gates fest.
Ein Vorhaben muss sich für das Unternehmen rechnen. Ich kalkuliere mit TCO, Make-or-Buy und Kapitalwert, bewerte Anbieter und stelle Optionen in Szenarien gegenüber, damit die Wahl nachvollziehbar wird.
Ich bereite Investitionsentscheidungen so auf, dass die Geschäftsführung schnell und fundiert entscheiden kann. Die kritischen Fragen des Gremiums beantworte ich dabei schon in der Vorlage.
Gute KI braucht gute Daten und klare Zuständigkeiten. Ich bewerte Datenbestände nach DCAM und DAMA und kläre, wer für welche Daten verantwortlich ist.
Viele Piloten funktionieren und kommen trotzdem nie im Alltag an. Ich analysiere, was den Schritt in den Regelbetrieb bremst, und leite daraus eine Roadmap ab.
Ich arbeite mit Claude Code, VS Code und den Werkzeugen, die eine Aufgabe jeweils erfordert. Wissen, Rollen und Vorgaben strukturiere ich so, dass KI zuverlässig damit arbeiten kann.
Working with AI.
Wie gut KI arbeitet, hängt vor allem davon ab, was sie über das Unternehmen weiß. Dieses Wissen so aufzubereiten, dass die KI es zuverlässig nutzen kann, ähnlich wie bei der Einarbeitung eines neuen Teammitglieds, heißt Context Engineering. Dafür gehören Prozesse, Rollen, Vorgaben und Formulierungsregeln an einen festen Ort, in ein Repository. Was in der Softwareentwicklung für Code selbstverständlich ist, gilt genauso für Texte und Wissen: Es gibt eine gültige Fassung, Änderungen sind nachvollziehbar, und alle arbeiten mit demselben Stand. Für jeden Übungsfall habe ich so ein Repository aufgebaut. Die Übersichten, die daraus entstehen, wachsen mit, ohne dass jemand von vorn beginnen muss.
{{ a.desc }}
From objects
to systems.
Aus einem Studienprojekt entstand gemeinsam mit einem Investor das Start-up Nui Studio. Unser Produkt war der Mygdal Plantlight: ein geschlossenes Pflanzensystem für Räume ohne Tageslicht, das ohne regelmäßiges Gießen auskommt.
Als Mitgründerin und CEO habe ich das Unternehmen aufgebaut und das Produkt von der Idee bis zur Serienfertigung geführt. Ich habe das Geschäftsmodell entwickelt, die Finanzierung aufgestellt und Produkt, Marke, Verpackung, Anleitung und Website verantwortet.
Als Gründerin habe ich vor allem eines gelernt: Es gibt fast immer einen Weg. Man muss nur die richtigen Fragen an die richtigen Menschen stellen. Diese Haltung nehme ich in jedes Transformationsprojekt mit.
Understand people.
Shape digital products.
Lead change.
Meine Wurzeln liegen im Industrial Design, also in der Entwicklung von Produkten, die im Alltag funktionieren müssen. Dort habe ich gelernt, erst genau hinzuschauen: Wer arbeitet hier, was braucht diese Person, und wo hakt es wirklich? Diese Haltung hat mich als Gründerin, als Product Managerin und bei der Einführung digitaler Produkte im Konzern begleitet. Und überall habe ich dasselbe erlebt: Ob eine Veränderung trägt, zeigt sich nicht am Tag des Go-live, sondern Wochen später im Arbeitsalltag.
Deshalb denke ich Produkt und Change von Anfang an zusammen. Ich verstehe Abläufe, bevor ich sie verändere, binde die Beteiligten früh ein, befähige Teams und mache sichtbar, was sich verbessert hat. Mit der Weiterbildung in Digital- und KI-Transformationsmanagement habe ich dafür das methodische Fundament, um auch KI so einzuführen, dass sie verantwortungsvoll und im Alltag wirksam eingesetzt wird.
Experience.
Laufende Vollzeit-Weiterbildung
Abschluss vorgesehen am 18.12.2026
Zunächst über Orbit, anschließend direkte Tätigkeit
Let's
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Für Aufgaben in Digital- und KI-Transformation, Produktentwicklung und Change Management.